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<pre>Mit Werder Bremen ist eine der stärksten Rückrundenmannschaften auf der Schanz zu Gast. Die Elf von Alexander Nouri hat sich mit einer extrem starken zweiten Saisonhälfte aus dem Tabellenkeller so weit nach oben gearbeitet, dass mittlerweile sogar ein internationaler Startplatz in Griffweite ist.  <p> Der Mannschaft von Tayfun Korkut hingegen scheint derzeit alles zu gelingen: Durch einen Aufsetzer kam Daniel Ginczek ungehindert vor dem Hamburger Tor zum Abschluss und erzielte bloß eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit den Ausgleichstreffer.  <p>  Da das Team vor dem Ausrutscher gegen die Lilien jedoch eine bemerkenswerte Heimserie errichtete (7 Siege, 2 Remis), kann am Sonntag wahrscheinlich einmal mehr der Volkspark die augenscheinlichen Defizite kompensieren: Wir gehen deshalb davon aus, dass sich der HSV im anstehenden Krisengipfel als der einäugige König unter den Blinden erweist. <p> Drei Niederlagen und 13 Gegentore, diese Statistiken lesen sich prima. Werder Bremen hingegen hatte beim 0:4 gegen den FC Bayern keine Chance, nun ist der Sport-Club auch keinesfalls ein Lieblingsgegner. <p>  In der Vorsaison trennten sich beide Mannschaften jeweils mit einem torlosen Unentschieden – vor allem aus Hamburger Sicht keine allzu gute Nachricht, nachdem dort gehofft wird, dass am Freitag die seit 482 Minuten andauernde Torflaute endlich ein Ende nehmen wird.  </pre>


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<pre>Doch die große Freude kam beim 17-Jährigen nicht auf. „Ich mag es nicht, wenn Leute nach einer Niederlage zu mir kommen und mir gratulieren“, so der neue Rekordtorschütze. Die nächste Gelegenheit den ersten Sieg seit dem 3:1 in Köln am 28. August einzufahren, bietet sich am Samstag.  <p> ?Markus Gisdol am Tag danach: „Ordentlich spielen, aber in den entscheidenden Szenen unaufmerksam sein -so verlieren wir unnötig die Spiele“ pic.twitter.com/SXDfLLYjoO  <p>  Während der eroberte zweite Platz der Heimtabelle den Duft von Perfektion verströmt, hat die Mannschaft von Hannes Wolf angesichts von sechs in Serie kassierten Niederlagen jenseits des Neckars noch nicht einmal mit dem Punktesammeln angefangen. <p> Bisher kann schließlich nicht behauptet werden, dass der Dino in irgendeiner Weise vom frühen Griff nach dem letzten Strohhalm profitiert: Schon Markus Gisdol hatte sich nach mehr oder weniger unglücklichen Niederlagen regelmäßig tröstende Schulterklopfer der lachenden Sieger abgeholt. <p>  Dieses bis zum Limit ausgereizte Risiko droht die Rheinländer nach unserer Vermutung letztlich aber direkt in den endgültigen Untergang zu führen: Die Wettfreunde gehen davon aus, dass die Hertha die Gunst eines endlich einmal mitspielenden Besuchers für die eigenen Zwecke zu nutzen weiß.  </pre> 


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<pre> Augsburg hat auswärts bei Hertha BSC noch nie gewonnen. Vier Remis waren das höchste der Gefühle.  <p> Doch auch mit dem Niederländer am Ruder kamen die Hoffenheimer nicht richtig in Schwung. In der Folge gelang nur mehr ein weiterer Sieg — erst am 16. Spieltag gegen den Vorletzten Hannover 96 mit 1:0. Insgesamt stehen den zwei Erfolgen ganze sieben Unentschieden und acht Niederlagen gegenüber.  <p>  Daran dürfte sich auch in der neuen Saison wenig geändert haben. Aus den ersten drei Heimspielen holten die Berliner sieben Punkte, aus ebenso vielen Auswärtspartien resultierte erst ein einziger Zähler (1:1 in Hoffenheim). <p>  Einem vollen Erfolg laufen die Fuggerstädter schon länger hinterher. Den letzten Dreier gab es mit dem 1:0 in Hannover. Seither wartet der FCA seit sechs Bundesliga-Spielen auf einen Sieg. <p>  Gladbach, ebenfalls auf den ersten Sieg wartend, ist in der Fremde erschreckend harmlos, schon 2022/23 reichte es zu einem einzigen Dreier. Unglaublich: 29 Gegentore haben beide zusammen schon kassiert!  </pre>


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<pre> Video: Noch-HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer steht medial im Kreuzfeuer der Kritik. (Quelle: YouTube/SPORT1)  <p> Im Kalenderjahr 2017 schoss die Hertha bisher nur 199 Mal aufs Tor. Ligaweit gesehen ist das Platz 17. Somit ist die „alte Dame“ in dieser Kategorie ein Kandidat für den Abstieg.   <p> Mit nach neun Heimspielen zu Buche schlagenden 14 Zählern springt für die Berliner deshalb auch in der Heimtabelle nur ein mehr als mäßiger zwölfter Tabellenplatz heraus: Im entsprechenden Ranking wurde von den Blau-Weißen im Vorjahr noch die Spitzengruppe aufgemischt. <p>  Im Gegensatz zu vorherigen Spieltagen vergeben die Buchmacher dieses Mal einige überraschend klare Favoritenrollen.  <p> HSV-Coach Markus Gisdol bleibt auch der Negativ-Serie die Ruhe in Person. „für Panik bin ich der falsche Ansprechpartner. In der letzten Saison hatte ich genug Möglichkeiten, in Panik zu verfallen. Dass wir zwei, drei Punkte zu wenig haben, ist schade.“  </pre>


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<pre> Bei allem Ã„rger über die vertanen Chancen konnte sich Kiel aber auch glücklich schätzen, beim Blasen zur Schlussoffensive überhaupt noch am Leben gewesen zu sein — in den vorherigen Minuten bekamen die norddeutschen Gäste stellenweise gar kein Land zu sehen.  <p> Europa so nah: Der @fckoeln will am Samstag den größten Erfolg seit 25 Jahren feiern. Gelingt das bei #KOEM05? https://t.co/LN1V2a5Cml pic.twitter.com/KfnjtYwcOw  <p>  Derweil Stevens im Kraichgau somit zunächst kaum als Rekordtrainer in Erscheinung treten dürfte, steuert sein Gegenüber AndrÃ© Schubert in der Rhein-Neckar-Arena auf eben eine solche Bestmarke zu: Bereits mit einem Remis lässt der Gladbacher Coach den großen Udo Lattek hinter sich. <p>  RB Leipzig patzt in dieser Spielzeit etwas häufiger als gedacht, wenn etwas schiefgeht, dann aber tatsächlich nur in der Fremde. Auftritte im eigenen Stadion, die meistern die Bullen nahezu unfallfrei.  <p> Der daheim nach wie vor nicht sattelfest wirkende HSV scheint nun allerdings eine ziemlich vielversprechende Adresse zu sein, um von einer Auswärtsfahrt wenigstens mal wieder ein Pünktchen mitzubringen — wir trauen es der Hamburger Offensive in jedem Falle nicht zu, die destruktiv zu erwartenden Gäste zu knacken.  </pre>


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